DieBasis unterstützt offene Debattenkultur auf dem Kiez

21. Mai 2021 Aktuelles

PRESSEMITTEILUNG

Große Freiheit startet Neuauflage ihrer Wandzeitung

Am Mittwoch, dem 19. Mai, präsentierte der Musik-Club Große Freiheit 36 auf einer Pressekonferenz neue Inhalte seiner Wandzeitung. Unter dem Motto „für Meinungsfreiheit und sachlichen Diskurs – gegen eine Diffamierungskultur“ setzt sich der Veranstalter auf mehr als 30 Plakaten an der Außenwand des Clubs erneut kritisch mit der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation und den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auseinander.

Hier finden sich neben Denkanstößen zur Meinungs- und Pressefreiheit auch Aufforderungen zu mehr Menschlichkeit und einem toleranten Miteinander. Zu Wort kommen u.a. Künstler wie Eric Clapton, Politiker wie Wolfgang Kubicki, Autoren wie Naomi Wolf oder Edward Snowden und Wissenschaftler wie Prof. Jörg Becker.

Karl-Hermann Günther, der 70jährige Gründer und Betreiber des Clubs wendet sich auf einem der Plakate mit einer persönlichen Botschaft direkt an die Leser und stellt fest: „Aus Angst vor dem Tod haben wir uns das Leben verbieten lassen“. Er fordert ein Ende der Maßnahmen, die Abkehr vom Gegeneinander und die Rückkehr zur (Mit)Menschlichkeit.

Seit Juni 2020 engagieren sich die beiden Hamburger Clubs GROßE FREIHEIT 36 und DOCKS durch Wandzeitungen für einen demokratischen Austausch. Die Clubszene Hamburg, vertreten durch den Verband „Clubkombinat“ und mehrere Konzertveranstalter reagierten mit öffentlichen Diffamierungen und der Androhung, die Zusammenarbeit zu beenden.

dieBasis Hamburg unterstützt den Betreiber der Clubs Karl-Hermann Günther in seinem Engagement für eine offene Debattenkultur. Der Hamburger Landesverband hat sich in seinem Offenen Brief vom 31. März an das Clubkombinat positioniert, einen sachlichen Dialog angemahnt und hier auch seine Vermittlung angeboten.

„Wir haben vom Clubkombinat zwar eine sehr kurz gefasste Ablehnung unseres Angebotes bekommen, hoffen aber, dass unser Appell zum Dialog angekommen ist“, so Pressesprecherin Katrin McClean.